Netzwerken für die Wärmewende – Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) der dena
Wie nimmt man Bürgerinnen und Bürger mit, wenn es um die Wärmewende geht? Wie organisiert man Bürgerbeteiligung, welche Formate lassen sich erfolgreich umsetzen und wo kann man von anderen lernen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen sind ebenso wichtig und entscheidend für eine erfolgreiche Wärmewende wie die technischen Voraussetzungen – und um diese Antworten zu finden, ist der Austausch im Netzwerk immer hilfreich. Genau diesen Zweck hatte der Besuch von Karoline Weber, Expertin vom Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) der dena (Deutsche Energie-Agentur) in Saerbeck. Das Kompetenzzentrum mit Sitz in Halle (Saale) bietet Kommunen bundesweit Unterstützungsangebote und Praxisblicke zur Kommunalen Wärmeplanung und Umsetzung der Wärmewende
In Saerbeck stand das Projekt „Aus der Praxis für die Praxis – Neue Wege der Bürgerbeteiligung für die Wärmewende“, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird, im Mittelpunkt. Bei diesem Projekt kooperiert Saerbeck mit dem Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) im Rahmen der KWW-Prozessbeobachtung. „Die Kooperation mit dem KWW ist ein wichtiger Baustein, deshalb haben wir uns gefreut, dass ein persönlicher Austausch hier in Saerbeck möglich war“, so Dr. Judith Stander-Dulisch, die das Projekt „Aus der Praxis für die Praxis“ federführend plant und umsetzt. Karoline Weber schaute sich im Bioenergiepark um und lernte als Teilnehmerin der Radtour zu guten Beispielen der Wärmewende das Format „Saerbeck erFahren“ der Saerbecker Energiegespräche kennen.
Der Kontakt aus Saerbeck zum KWW ist eng. Es gibt regelmäßige Termine zum Austausch, um die Erfahrungen und Learnings aus Saerbeck auch für andere Kommunen durch das KWW aufzubereiten und dann erfahrbar zu machen. Die Kooperation mit dem KWW soll fortgesetzt werden.